ABS 48: Ausbaustrecke München–Lindau–Grenze D/A

Projektpartner

 Blick aus dem Bahnhof Kaufering in Richtung Buchloe, im Rahmen des Vorhabens werden die Gleise unter der Viktor-Frankl-Straße für die Oberleitungsanlage abgesenkt, Foto: Lahmeyer München

Blick aus dem Bahnhof Kaufering in Richtung Buchloe, im Rahmen des Vorhabens werden die Gleise unter der Viktor-Frankl-Straße für die Oberleitungsanlage abgesenkt, Foto: Lahmeyer München

Eisenbahnbrücke zwischen Mindelheim und Memmingen, Foto: Lahmeyer München

Eisenbahnbrücke zwischen Mindelheim und Memmingen, Foto: Lahmeyer München

Empfangsgebäude Bahnhof Memmingen, Foto: Deutsche Bahn AG / Axel Hartmann

Empfangsgebäude Bahnhof Memmingen, Foto: Deutsche Bahn AG / Axel Hartmann

Zugkreuzung im Bahnhof Memmingen, Foto: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Zugkreuzung im Bahnhof Memmingen, Foto: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Bahnübergang Reipertshofen auf der Strecke zwischen Kißlegg und Leutkirch, der im Zuge der Ausbaumaßnahme erneuert wird, Foto: Deutsche Bahn AG

Bahnübergang Reipertshofen auf der Strecke zwischen Kißlegg und Leutkirch, der im Zuge der Ausbaumaßnahme erneuert wird, Foto: Deutsche Bahn AG

Bei der Realisierung von Infrastrukturprojekten im Netz der Deutschen Bahn gibt es unterschiedliche Aufgaben und Zuständigkeiten. Hier ein kurzer Überblick:

  • Finanzierungsgeber
    Finanziert wird der Ausbau der Strecke München – Lindau – Grenze D/A durch Mittel des Bundeshaushalts des Freistaats Bayern, mit Eigentmittel der DB AG und Zuschüsse/Beteiligungen von Dritten, z.B. bei Bahnübergängen{p}{span}Als Bahnübergang wird eine höhengleiche Schienenquerung durch eine Straße oder einen Weg bezeichnet. Bahnübergänge sind häufig durch Lichtsignale und / oder Schranken gesichert. ({/span}{a href="http://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/bahnschranke.php5" target="_blank"}Link.{/a}){/p}. Die Schweizer Eidgenossenschaft und der Freistaat Bayern finanzieren in diesem Projekt Teile der Mittel über Darlehen vor.
  • Bauherrn
    Die Infrastrukturunternehmen der DB sorgen für die Instandhaltung sowie für die Modernisierung und den Ausbau der Infrastruktur und sind daher die Bauherren für alle Baumaßnahmen auf der Strecke München – Lindau – Grenze D/A. Für die Nutzung ihrer Infrastruktur erhalten diese drei Unternehmen von den Eisenbahnverkehrsunternehmen, wie beispielsweise der DB Fernverkehr AG, DB Regio AG oder Die Länderbahn GmbH, Nutzungsentgelte z.B. Trassen- oder Stationsentgelte.
    • Die DB Netz AG betreibt das Schienennetz.
    • Die DB Station & Service AG ist Betreiberin der Bahnhöfe.
    • Die DB Energie GmbH sorgt für die Energieversorgung.
  • Genehmigungsbehörde
  • Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) ist als Aufsichts- und Genehmigungsbehörde unter anderem für die Betriebsanlagen der Eisenbahnen des Bundes verantwortlich und daher die zuständige Planfeststellungsbehörde. Das EBA ist eine selbstständige deutsche Bundesoberbehörde im Bereich der Bundesverkehrsverwaltung; es unterliegt der Fach- und Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).
  • Projektbeirat
    Zur Abstimmung zwischen den am Projekt Beteiligten und für den Informationsaustausch wurde ein Projektbeirat gegründet. In ihm sind verschiedene Behörden sowie Amts- und Mandatsträger vertreten. Diese sind:
    • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
    • Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr
    • Schweizerisches Bundesamt für Verkehr
    • IHK Schwaben
    • Abgeordnete aus Bundestag und Bayerischem Landtag
    • Oberbürgermeister und Bürgermeister von Städten entlang der Strecke
    • Deutsche Bahn AG

    Die gemeinsamen Ziele:

    • Unterstützung der Abstimmung zwischen allen am Bau beteiligten Stellen im Bund, im Land und in der Region sowie mit der Schweiz
    • regelmäßiger Informationsaustausch über den Fortgang des Projektes
    • Abstimmung der Kommunikation über das Projekt in der Region
    • Sicherstellung der Beteiligung von Interessenvertretern aus Politik und Wirtschaft entlang der Strecke