ABS 48: Ausbaustrecke München–Lindau–Grenze D/A

Finanzierung

Regionalexpress bei der Einfahrt in den Bahnhof Stetten, Foto: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Regionalexpress bei der Einfahrt in den Bahnhof Stetten, Foto: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Regionalbahn bei der Einfahrt in den Bahnhof Memmingen, Foto: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Regionalbahn bei der Einfahrt in den Bahnhof Memmingen, Foto: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Der Ausbau der Strecke München – Lindau – Grenze D/A ist als laufendes und fest disponiertes Vorhaben des vordringlichen Bedarfs Bestandteil des Bundesverkehrswegeplans.

Zum Jahreswechsel 2008/2009 wurden zwischen der DB AG, der Bundesrepublik Deutschland, dem Freistaat Bayern und der Schweizerischen Eidgenossenschaft die notwendigen Finanzierungsverträge abgeschlossen. Mit Abschluss der Entwurfsplanung{ul} {li}Entspricht der HOAI {a href="http://www.abs48.com/gesamtprojekt/projektorganisation"}Leistungsphase 3{/a}{/li} {li}Durcharbeitung des Planungskonzepts der ausgewählten Varianten (zeichnerische Darstellung, fachspezifische Berechnungen){/li} {li}Verhandlungen mit betroffenen Behörden über die Genehmigungsfähigkeit{/li} {li}Kostenberechnung{/li} {li}Kostenkontrolle durch Vergleich der Kostenberechnung mit Kostenschätzung{/li} {/ul} wurden auf Basis der seit Ende 2016 vorliegenden detaillierten Kostenberechnung in Höhe von 440 Mio. Euro folgende Finanzierungsanteile zwischen den Finanzierungspartnern vereinbart: 

Die Schweizerische Eidgenossenschaft finanziert einen Betrag von 50 Mio. Euro vor, der 2025 durch Bundesmittel abgelöst wird. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert inklusive der Rückzahlung des Schweizer Darlehens rund 220 Mio. Euro aus Mitteln des Bedarfsplanes und des Zukunftsinvestitionsprogramms. Der Freistaat Bayern investiert rund 160 Mio. Euro aus Landesmitteln und der ihm für Investitionen in den Schienenpersonennahverkehr zur Verfügung stehenden Länderquote Bayern der Leistungs-. und Finanzierungsvereinbarung (LuFV). Die restlichen Mittel finanziert die DB AG aus Eigenmitteln, bzw. sie werden bei Kreuzungsmaßnahmen nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz von Dritten mitfinanziert.