ABS 48: Ausbaustrecke München–Lindau–Grenze D/A

Bahnhöfe

Istzustand der Bahnsteiganlage im Bahnhof Türkheim, Foto: Deutsche Bahn AG, Josef Mauerer

Istzustand der Bahnsteiganlage im Bahnhof Türkheim, Foto: Deutsche Bahn AG, Josef Mauerer

Taktknoten Memmingen - Umsteigen in alle Richtungen, Foto: Deutsche Bahn AG, Josef Mauerer

Taktknoten Memmingen - Umsteigen in alle Richtungen, Foto: Deutsche Bahn AG, Josef Mauerer

Istzustand der Bahnsteinanlage im Bahnhof Kißlegg, Foto: Lahmeyer München

Istzustand der Bahnsteinanlage im Bahnhof Kißlegg, Foto: Lahmeyer München

Istzustand der Bahnsteiganlage im Bahnhof Hergatz, Foto: Deutsche Bahn AG, Josef Mauerer

Istzustand der Bahnsteiganlage im Bahnhof Hergatz, Foto: Deutsche Bahn AG, Josef Mauerer

Im Zuge des Projekts werden die Bahnhöfe Türkheim und Kißlegg modernisiert und so umgebaut, dass sie heutigen Anforderungen an eine zeitgemäße Bahnstation entsprechen. Zeitgleich mit dem Streckenausbau werden auch zahlreiche andere Bahnhöfe an der Strecke modernisiert, die Finanzierung erfolgt jedoch aus anderen Quellen. Vorrangiges Ziel der Bahnhofsausbauten ist, den Komfort für die Fahrgäste zu verbessern und die Stationen barrierefrei auszubauen.

Im Rahmen des Projektes „Stationsoffensive Bayern“ ist entlang der Strecke „München – Memmingen – Lindau“ zudem die Einrichtung von sieben neuen Haltepunkten vorgesehen. Diese sollen zeitnah nach Abschluss des Streckenausbaus realisiert werden. In Lindau entsteht darüber hinaus ein neuer Bahnhof für den Fern- und Regionalverkehr im Stadtteil Reutin.

Türkheim

Im Bahnhof Türkheim werden die Außenanlagen grundlegend saniert. Dazu werden alle bisherigen Bahnsteige erneuert und auf eine einheitliche Länge sowie Höhe gebracht, um den Komfort beim  Einstieg in die Züge zu verbessern. Gleis 2 erhält keinen Bahnsteig mehr und ist künftig den durchfahrenden Zügen des internationalen Fernverkehrs, sowie den Güterzügen, vorbehalten. Zwischen Gleis 3 und 4 entsteht ein neuer Mittelbahnsteig, der durch eine Unterführung sicher und über eine Rampe barrierefrei zu erreichen sein wird.

Außerdem wird der westliche Einfahrbereich des Bahnhofs so umgebaut, dass Reisezeitverkürzungen für haltende Nahverkehrszüge erzielt werden können, so dass ein verbessertes Nahverkehrskonzept zwischen München und Memmingen umgesetzt werden kann. 

Kißlegg

Im Bahnhof Kißlegg werden die Gleise 2 und 3 anstelle des heutigen Überwegs über die Schienen künftig sicherer und komfortabler durch die geplante Unterführung barrierefrei mit zwei Aufzügen zu erreichen sein.

Weitere Bahnhofsausbauten mit Finanzierung außerhalb des Projektes ABS 48

Die DB Station&Service AG, als Betreibergesellschaft der Bahnhöfe, plant zudem, folgende Bahnhöfe zu modernisieren und barrierefrei auszubauen:

-       Kaufering,

-       Stetten,

-       Sontheim,

-       Leutkirch,

-       Wangen,

-       Hergatz.

Die Bahnhöfe Geltendorf, Buchloe, Rammingen, Mindelheim, Memmingen und Aichstetten sind bereits barrierefrei gestaltet.

Neue Haltepunkte an der Strecke

Zeitgleich mit der ABS 48 soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 der neue Fern- und Regionalverkehrsbahnhof Lindau-Reutin in Betrieb gehen. Die Fernverkehrszüge zwischen München und Zürich können dann dort halten und müssen nicht mehr den bisherigen Hauptbahnhof auf der Altstadtinsel anfahren und dort die Fahrtrichtung wechseln. Dies trägt zur Erreichung der geplanten Fahrzeitverkürzung zwischen München und Zürich bei. Weitere Informationen zum neuen Bahnhof Lindau-Reutin finden Sie hier (Link).

Im Zuge des Projektes „Stationsoffensive Bayern“ sind zudem sieben zusätzliche Haltepunkte für den Regionalverkehr geplant. Dies sind:

-       Memmingen Berufsbildungszentrum,

-       Buxheim,

-       Hergensweiler,

-       Schlachters,

-       Weißensberg,

-       Lindau-Oberreitnau und

-       Lindau-Aeschach (bislang nur Haltepunkt an der Strecke Lindau - Friedrichshafen)

Der Bau der neuen Haltepunkte ist zeitnah nach  Abschluss des Streckenausbaus vorgesehen.