ABS 48: Ausbaustrecke München–Lindau–Grenze D/A

Gesamtprojekt

Elektrifizierung und Geschwindigkeitsausbau

Elektrifizierung und Geschwindigkeitsausbau

Bahnhof Geltendorf: Endtstation der S-Bahn-Linie S4 der S-Bahn München GmbH und Startpunkt des Projekts ABS 48, Foto: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Bahnhof Geltendorf: Endtstation der S-Bahn-Linie S4 der S-Bahn München GmbH und Startpunkt des Projekts ABS 48, Foto: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Regionalexpress zwischen Türkheim und Rammingen, Foto: Josef Mauerer

Regionalexpress zwischen Türkheim und Rammingen, Foto: Josef Mauerer

Triebwagen von DB Regio auf der Fahrt von Lindau Hbf nach Augsburg Hbf bei Bodolz, Foto: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Triebwagen von DB Regio auf der Fahrt von Lindau Hbf nach Augsburg Hbf bei Bodolz, Foto: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Die Metropolen München und Zürich liegen gut 300 Kilometer voneinander entfernt. Die Reisezeit mit der Eisenbahn beträgt derzeit 4:19 bis 4:36 Stunden und ist damit erheblich länger als auf der Straße oder im Luftverkehr. Aufgrund der längeren Fahrzeiten kann sie ihr Potential als umweltfreundlichstes der drei Verkehrsmittel noch nicht voll ausschöpfen.

Daher haben die Bundesrepublik Deutschland, die Schweizerische Eidgenossenschaft, der Freistaat Bayern und die DB vereinbart, die Bahnverbindung München – Zürich schneller zu machen. Ziel des Ausbaus der Strecke München – Memmingen – Lindau – Grenze D/A (ABS 48) ist es, die Strecke im Fernverkehr in deutlich unter zwei Stunden zu fahren. Durch die durchgehende Elektrifizierung und den bogenschnellen Ausbau wird dies erreicht. Dabei kann ebenfalls der bisherige Lokwechsel in Lindau entfallen. Ergänzend erfolgt der Umbau der Bahnhöfe Türkheim und Kißlegg.

Diese Maßnahmen ermöglichen im Endausbau eine Fahrzeit zwischen München und Zürich von weniger als drei Stunden und 30 Minuten. Neben den Fernreisenden zwischen beiden Metropolen profitieren auch die umliegenden Regionen, da durch den Ausbau der Strecke auch im Nahverkehr die Fahrzeiten verkürzt werden können und Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden.

Der Einsatz spurtstarker Elektrotriebzüge und die Anhebung der konventionellen Streckengeschwindigkeit ermöglichen es auch im Nahverkehr die Fahrzeiten auf der Relation München – Memmingen – Lindau zu senken und zugleich die Anschlüsse in den Knotenbahnhöfen Buchloe, Memmingen und Lindau zu verbessern.