ABS 48: Ausbaustrecke München–Lindau–Grenze D/A

Mit Strom durch das Allgäu – der 1. Oberleitungsmast steht

Bayerns längste Baustelle voll im Plan – vielfältige Bahnarbeiten zwischen Geltendorf und Leutkirch im Gang

(Memmingen, 23. April 2018) Am Sonntagnachmittag errichteten Bauarbeiter im Bereich des Haltespunktes Marstetten-Aitrach den ersten Oberleitungsmasten im Allgäu. Bis Ende 2020 will die DB die über 150 Kilometer lange Strecke zwischen Lindau und Geltendorf bei München ausbauen und elektrifizieren. Dafür sind unter anderem 3560 Masten nötig.

Ende März begannen die Bauarbeiten. Die weitgehend eingleisige Bahnstrecke ist seitdem zwischen Buchloe und Leutkirch für den Zugverkehr gesperrt. In diesem Jahr wird bis in den Oktober intensiv gebaut. Dabei werden an vielen Stellen auch alte Gleise und Weichen ausgebaut und neue verlegt. Teilweise müssen Bahnübergänge{p}{span}Als Bahnübergang wird eine höhengleiche Schienenquerung durch eine Straße oder einen Weg bezeichnet. Bahnübergänge sind häufig durch Lichtsignale und / oder Schranken gesichert. ({/span}{a href="http://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/bahnschranke.php5" target="_blank"}Link.{/a}){/p} erneuert und Brücken abgerissen werden. An anderen Stellen  werden die Schienen unter Straßenbrücken tiefergelegt, damit künftig auch die Oberleitung durchpasst.  

Zwischen Tannheim und Memmingen sind die Arbeiten bereits weit fortgeschritten. Auf einer Länge von 7,5 Kilometern hat die DB die Strecke vollständig erneuert. 13 000 Tonnen Schotter, 12 000 Schwellen und 14,7 Kilometer Schienen wurden ausgewechselt. Noch bis 5. Mai finden zwischen Tannheim und Altmannshofen Ramm- und Bohrarbeiten für die weiteren Oberleitungsmasten statt. Die Arbeiten finden aus Rücksicht auf die Anwohner nicht in den Nächten sondern tagsüber statt. In den kommenden Tagen beginnt auch im östlichen Teil der Strecke zwischen Geltendorf und Kaufering die Aufstellung der Oberleitungsmasten.

 

Presseinformation

23.04.2018

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