ABS 48: Ausbaustrecke München–Lindau–Grenze D/A

Guter Start für Schienenersatzverkehr im Allgäu

Bis zu 24 Busse pendeln täglich • Reisendenlenker im Einsatz

Der Schienenersatzverkehr zwischen Buchloe und Memmingen/Leutkirch sowie Türkheim und Bad Wörishofen ist planmäßig angelaufen. Seit Freitag, 23. März, 22 Uhr fahren Busse anstelle von Zügen auf den eingleisigen Streckenabschnitten. Hintergrund ist der Start der Elektrifzierung der Bahnstrecke München – Lindau. Für die Bauarbeiten muss der Abschnitt Buchloe – Memmingen/Leutkirch sowie Türkheim – Bad Wörishofen bis zum 10. September komplett gesperrt werden. DB Regio Bayern setzt in diesem Zeitraum täglich bis zu 24 Busse ein, die zwischen den Orten pendeln. Zum Einsatz kommen Ortsbusse, die an allen Stationen der Zugstrecke halten, und Expressbusse, die zwischen Memmingen und Buchloe nur in Mindelheim Station machen und über die Autobahn A96 fahren.

„Die Fahrzeiten und Kapazitäten der Busse haben sich bislang als belastbar erwiesen“, sagt Bärbel Fuchs, zuständige Verkehrsvertragsmanagerin von DB Regio Bayern im Allgäu. „Dennoch bitten wir um Verständnis, wenn es in der Startphase an der ein oder anderen Stelle noch kleinere Anlaufschwierigkeiten geben sollte.“

Reisende, die weiterhin nur den Zug nutzen wollen, können auch von Buchloe mit Umstieg in Kempten mit den Zügen von DB Regio aufpreisfrei nach Memmingen reisen. Die Reisezeit liegt bei knapp über einer Stunde.

Für die Fahrgäste sind weiterhin Reisendenlenker an den Bahnhöfen in Buchloe und Memmingen im Einsatz. Sie unterstützen vor Ort, so dass die Fahrgäste beim Umstieg vom Zug in den Bus bzw. Bus in Zug schnell den richtigen Weg finden. Sollten Fahrgäste Fragen/Anregungen haben, können sie sich bei den Reisendenlenkern oder auch bei unserem Kundendialog (Telefon: 089 2035 5000; E-Mail: ran-bayern@deutschebahn.com) melden. 

„Wir wissen, dass wir von unseren Kunden auf der Strecke München – Memmingen/Leutkirch während der nächsten Monate viel Geduld abverlangen. Für die Umstände bitten wir um Verständnis. Nach Abschluss der Bauarbeiten profitieren die Menschen in der Region von schnelleren Fahrzeiten und leiseren Zügen“, so Bärbel Fuchs.

Presseinformation

29.03.2018

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