ABS 48: Ausbaustrecke München–Lindau–Grenze D/A

Bahnausbau München-Lindau

Regionales Dialogforum Planungsabschnitt 2 tagt erstmals

(Mindelheim, 19. November 2013)

Am Dienstag dieser Woche versammelten sich erstmals die Mitglieder des Regionalen Dialogforums des Planungsabschnitts 2 – Buchloe - Stetten zum Bahnausbau München-Lindau. Der Landrat aus dem Unterallgäu, sowie die Bürgermeister der anliegenden Kommunen aus Mindelheim, Türkheim, Rammingen, Kammlach und Stetten waren ebenso wie regionale Abgeordnete des Bundes- und des Landtages sowie Vertreter der IHK, des Bauernverbandes, Naturschutz- und Verkehrsverbänden und des bayerischen Verkehrsministeriums eingeladen, um zusammen mit den Vertretern der DB über die weiteren Schritte zu beraten.

„Dr. Stephan Winter, Bürgermeister von Mindelheim, begrüßt die regionalen Dialogforen, weil dadurch bereits in einem frühen Stadium die Belange unserer Bürgerinnen und Bürger direkt in den Planungsprozess eingebracht werden können. Ebenso werden durch die Einbindung von Verbänden und Initiativen breitere Bevölkerungsschichten informiert. Diese erwarten vor allem Antworten zum zukünftigen Lärmschutz und den Änderungen im Verkehrsaufkommen, die sich durch den Ausbau der Bahnstrecke ergeben.“

Fünf regionale Dialogforen parallel zu den Projektabschnitten nehmen in diesen Tagen ihre Arbeit auf. Neben Buchloe-Stetten, sind dies Geltendorf-Buchloe,  Stetten-Buxheim, Tannheim-Wangen sowie Hergatz-Lindau. Die DB unterrichtet dabei regelmäßig über den Stand der Planungen zum Streckenausbau.

„Wir sind noch in einer sehr frühen Projektphase. So sind beispielsweise die Planungen für einzelne Schallschutzmaßnahmen erst im Entstehen, sie müssen zudem aktuellen Gesetzesänderungen angepasst werden. Gleichwohl kennen wir die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit und wollen die Dialogforen auch offenhalten für lokale Bürgerinitiativen“, so Axel Boss, Leiter Produktionsdurchführung Augsburg.  Die Bahn will die Anlieger frühzeitig in den Planungsprozess einbinden und aus den Foren auch Anregungen für die Planungen mitnehmen. Auf der Homepage www.abs48.com werden auch alle Protokolle der Foren veröffentlicht.

Das Projekt umfasst die Elektrifizierung der 155 Kilometer langen Strecke Geltendorf – Memmingen – Lindau-Reutin sowie den Ausbau für  den bogenschnellen Betrieb{p}Technik, bei der die Wagenkästen eines Eisenbahnzuges beim Durchfahren von Gleisbögen zur Kurveninnenseite hin geneigt werden. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erzielt und die damit empfundenen Seitenbeschleunigung kompensiert werden. {/p}. Geplant ist die Einrichtung eines Zwei-Stunden-Takts im Fernverkehr. Durch den Einsatz von modernen, elektrischen Zügen mit Neigetechnik{p}Technik, bei der die Wagenkästen eines Eisenbahnzuges beim Durchfahren von Gleisbögen zur Kurveninnenseite hin geneigt werden. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erzielt und die damit empfundenen Seitenbeschleunigung kompensiert werden. {/p} sollen sich die Reisezeiten für die Bahnkunden zwischen München und Memmingen auf eine Stunde, zwischen Memmingen und Zürich auf zwei Stunden und fünfzehn Minuten beziehungsweise zwischen München und Zürich auf drei Stunden und fünfzehn Minuten verkürzen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Presseinformation

19.11.2013

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