ABS 48: Ausbaustrecke München–Lindau–Grenze D/A

Bahnausbau München-Lindau

DB im Dialog mit der Region - Projektbeirat gegründet

(München, 9. Juli 2010) Am Donnerstag trafen sich in München Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, des schweizerischen Bundesamtes für Verkehr, BAV, der IHK Schwaben sowie örtliche Abgeordnete und Bürgermeister, um sich von der DB AG über eines der großen Bahnvorhaben im Freistaat, den Ausbau der Strecke von München nach Lindau aktuell informieren zu lassen.

Das Projekt umfasst die Elektrifizierung der 155 Kilometer langen Strecke Geltendorf – Memmingen – Lindau-Reutin sowie den Ausbau für Neigetechnik{p}Technik, bei der die Wagenkästen eines Eisenbahnzuges beim Durchfahren von Gleisbögen zur Kurveninnenseite hin geneigt werden. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erzielt und die damit empfundenen Seitenbeschleunigung kompensiert werden. {/p}-Züge. Geplant ist, acht Zugpaare des Fernverkehrs pro Tag im Zwei-Stunden-Takt verkehren zu lassen. Aktuell fahren drei Eurocity-Zugpaare auf dieser Strecke. Durch den Einsatz von modernen elektrischen Zügen mit Neigetechnik{p}Technik, bei der die Wagenkästen eines Eisenbahnzuges beim Durchfahren von Gleisbögen zur Kurveninnenseite hin geneigt werden. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erzielt und die damit empfundenen Seitenbeschleunigung kompensiert werden. {/p} werden sich die Reisezeiten für die Bahnkunden auch zwischen München und Memmingen auf eine Stunde, zwischen Memmingen und Zürich auf zwei Stunden und fünfzehn Minuten sowie zwischen München und Zürich auf wenger als drei Stunden und dreißig Minuten verkürzen.

Die Maßnahmen werden auf österreichischer und schweizer Seite ergänzt, um eine durchgehende Anhebung der Steckenqualität zu erreichen.
Die Zugzahlen im Nahverkehr und im Güterverkehr werden nach jetzigen Prognosen weitgehend gleich bleiben. Die Planungen für das Projekt sind in vollem Gang. Die notwendigen Verfahren werden in den nächsten 18 Monaten vorbereitet. Der Beginn der eigentlichen Bauarbeiten ist abhängig von der Erteilung baurechtlicher Genehmigungen. Bereits heute finden entlang der Strecke Maßnahmen zur Leistungssteigerung statt, wie z.B. die Gleiserneuerung zwischen Geltendorf und Kaufering mit einer Anhebung der Streckengeschwindigkeit von 140 km/h auf 160km/h.

Der Projektbeirat hat sich folgende Ziele gesetzt:

  • die Abstimmung zwischen allen am Bau beteiligten Stellen im Bund, im Land und in der Region sowie mit der Schweiz zu unterstützen

  • regelmäßiger Informationsaustausch über den Fortgang des Projektes

  • Abstimmung der Kommunikation über das Projekt in der Region

  • Sicherstellung der Beteiligung aller anderen Interessenvertreter aus Politik und Wirtschaft entlang der Strecke

Klaus-Dieter Josel, DB Konzernbevollmächtigter für Bayern: „Mit einem derartigen Beirat beschreitet die Bahn neue Wege bei der Realisierung von Infrastrukturmaßnahmen. Durch den Beirat gewährleisten wir einen sehr intensiven Dialog aller am Projekt Beteiligten und schaffen eine neue Form der Zusammenarbeit mit der Region. Wir sind zuversichtlich, dass wir so gemeinsam die Herausforderungen, die bei der Realisierung des Projektes noch vor uns liegen, gut meistern werden.“ 

Für das weitere Vorgehen ist verabredet worden:

  • ein öffentlicher Termin mit Vertretern der kommunalen Gebietskörperschaften entlang der Strecke in Memmingen im Herbst, bei dem über den Projektstand berichtet wird.
  • Intensive Information der Region und ihrer Bürger vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens

 

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Presseinformation

10.07.2010

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