ABS 48: Ausbaustrecke München–Lindau–Grenze D/A

Bahnausbau München-Lindau

Regionales Dialogforum Planungsabschnitt 4/5 tagt erstmals

(Kißlegg, 06. November 2013) Am Mittwoch dieser Woche versammelten sich erstmals die Mitglieder des Regionalen Dialogforums der Planungsabschnitte 4 und 5 – Tannheim – Wangen zum Bahnausbau München-Lindau. Die Landräte aus Biberach und Ravensburg, sowie die Bürgermeister der anliegenden Kommunen aus Wangen, Kißlegg, Leutkirch, Aichstetten, Aitrach, Tannheim waren ebenso wie regionale Abgeordnete des Bundes- und des Landtages sowie Vertreter der IHK, des Bauernverbandes, Naturschutz- und Verkehrsverbänden und des bayerischen Verkehrsministeriums eingeladen, um zusammen mit den Vertretern der DB über die weiteren Schritte zu beraten.

Dieter Krattenmacher, Bürgermeister von Kißlegg: „Die Elektrifizierung der Allgäubahn bietet viele Chancen für unsere Region. Wichtig ist aber die Bürgerinnen und Bürger dabei mitzunehmen, denn sie sind nicht nur die tatsächlichen und potentiellen Bahnkunden, sondern als Anlieger eventuell auch direkt betroffen. Das Dialogforum bietet uns hier vor Ort die Möglichkeit dieses Projekt besser begleiten zu können und die Belange unserer Bürger direkt einspeisen zu können.“

Fünf regionale Dialogforen parallel zu den Projektabschnitten nehmen in diesen Tagen ihre Arbeit auf. Neben Tannheim-Wangen, sind dies Geltendorf-Buchloe, Buchloe-Stetten, Stetten-Buxheim sowie  Hergatz-Lindau. Die DB unterrichtet dabei regelmäßig über den Stand der Planungen zum Streckenausbau.

„Wir sind noch in einer sehr frühen Projektphase. So sind beispielsweise die Planungen für einzelne Schallschutzmaßnahmen erst im Entstehen, sie müssen zudem aktuellen Gesetzesänderungen angepasst werden. Gleichwohl kennen wir die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit und wollen die Dialogforen auch offenhalten für lokale Bürgerinitiativen“, so Axel Boss, Leiter Produktionsdurchführung Augsburg, DB Netz AG.  Die Bahn will die Anlieger frühzeitig in den Planungsprozess einbinden und aus den Foren auch Anregungen für die Planungen mitnehmen. Auf der Homepage www.abs48.com werden auch alle Protokolle der Foren veröffentlicht.

Das Projekt umfasst die Elektrifizierung der 155 Kilometer langen Strecke Geltendorf – Memmingen – Lindau-Reutin sowie den Ausbau für  den bogenschnellen Betrieb{p}Technik, bei der die Wagenkästen eines Eisenbahnzuges beim Durchfahren von Gleisbögen zur Kurveninnenseite hin geneigt werden. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erzielt und die damit empfundenen Seitenbeschleunigung kompensiert werden. {/p}. Geplant ist die Einrichtung eines Zwei-Stunden-Takts im Fernverkehr. Durch den Einsatz von modernen, elektrischen Zügen mit Neigetechnik{p}Technik, bei der die Wagenkästen eines Eisenbahnzuges beim Durchfahren von Gleisbögen zur Kurveninnenseite hin geneigt werden. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erzielt und die damit empfundenen Seitenbeschleunigung kompensiert werden. {/p} sollen sich die Reisezeiten für die Bahnkunden zwischen München und Memmingen auf eine Stunde, zwischen Memmingen und Zürich auf zwei Stunden und fünfzehn Minuten beziehungsweise zwischen München und Zürich auf drei Stunden und fünfzehn Minuten verkürzen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Presseinformation

07.11.2013

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