ABS 48: Ausbaustrecke München–Lindau–Grenze D/A

Bahnausbau München-Lindau

Regionales Dialogforum Planungsabschnitt 1 tagt erstmals

(Landsberg, 31. Oktober 2013) Am Mittwoch dieser Woche versammelten sich erstmals die Mitglieder des Regionalen Dialogforums des Planungsabschnitt 1 - Geltendorf–Buchloe zum Bahnausbau München-Lindau. Die Landräte aus Landsberg und dem Ostallgäu, sowie die Bürgermeister der anliegenden Kommunen aus Geltendorf, Weil, Penzing, Kaufering, Igling und Buchloe trafen sich mit den regionalen Abgeordneten des Bundes- und des Landtages sowie Vertretern der IHK, des Bauernverbandes und des bayerischen Verkehrsministeriums, um zusammen mit den Vertretern der DB über die weiteren Schritte zu beraten.

Walter Eichner, Landrat Landsberg/Lech: „Ich begrüße dieses Dialogforum. Es wird uns helfen, die Fragen rund um den Bahnausbau an der richtigen Stelle zu platzieren. Die Vertreter aus Politik und Verbänden verstehen sich dabei als Anwalt der Bürger. Eine umfangreiche Kommunikation ist heutzutage Voraussetzung für große Infrastrukturprojekte.“ 

Fünf regionale Dialogforen parallel zu den Projektabschnitten nehmen in diesen Tagen ihre Arbeit auf. Neben Geltendorf-Buchloe, sind dies Buchloe-Stetten, Stetten-Buxheim, Tannheim-Wangen sowie Hergatz-Lindau. Die DB unterrichtet dabei regelmäßig über den Stand der Planungen zum Streckenausbau.

„Wir sind noch in einer sehr frühen Projektphase. So sind beispielsweise die Planungen für einzelne Schallschutzmaßnahmen erst im Entstehen, sie müssen zudem aktuellen Gesetzesänderungen angepasst werden. Gleichwohl kennen wir die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit und wollen die Dialogforen auch offenhalten für lokale Bürgerinitiativen“, so Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern. Die Bahn will die Anlieger frühzeitig in den Planungsprozess einbinden und aus den Foren auch Anregungen für die Planungen mitnehmen. Auf der Homepage www.abs48.com werden auch alle Protokolle der Foren veröffentlicht.

Das Projekt umfasst die Elektrifizierung der 155 Kilometer langen Strecke Geltendorf – Memmingen – Lindau-Reutin sowie den Ausbau für den bogenschnellen Betrieb{p}Technik, bei der die Wagenkästen eines Eisenbahnzuges beim Durchfahren von Gleisbögen zur Kurveninnenseite hin geneigt werden. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erzielt und die damit empfundenen Seitenbeschleunigung kompensiert werden. {/p}. Geplant ist die Einrichtung eines Zwei-Stunden-Takts im Fernverkehr. Durch den Einsatz von modernen, elektrischen Zügen mit Neigetechnik{p}Technik, bei der die Wagenkästen eines Eisenbahnzuges beim Durchfahren von Gleisbögen zur Kurveninnenseite hin geneigt werden. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erzielt und die damit empfundenen Seitenbeschleunigung kompensiert werden. {/p} sollen sich die Reisezeiten für die Bahnkunden zwischen München und Memmingen auf eine Stunde, zwischen Memmingen und Zürich auf zwei Stunden und fünfzehn Minuten beziehungsweise zwischen München und Zürich auf drei Stunden und fünfzehn Minuten verkürzen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Presseinformation

04.11.2013

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