ABS 48: Ausbaustrecke München–Lindau–Grenze D/A

Bahnausbau München-Lindau

DB im Dialog mit der Region - Projektbeirat wird erweitert und regionale Dialogforen gegründet 

(München, 02. August 2013) Bei seiner letzten Sitzung hat der Projektbeirat des Bahnausbauprojektes München-Lindau beschlossen, die Projektkommunikation zu intensivieren. Zum Beginn der Entwurfsplanung{ul} {li}Entspricht der HOAI {a href="http://www.abs48.com/gesamtprojekt/projektorganisation"}Leistungsphase 3{/a}{/li} {li}Durcharbeitung des Planungskonzepts der ausgewählten Varianten (zeichnerische Darstellung, fachspezifische Berechnungen){/li} {li}Verhandlungen mit betroffenen Behörden über die Genehmigungsfähigkeit{/li} {li}Kostenberechnung{/li} {li}Kostenkontrolle durch Vergleich der Kostenberechnung mit Kostenschätzung{/li} {/ul} werden entsprechend der Projektabschnitte sechs regionale Dialogforen eingerichtet, an denen die Bürgermeister und Landräte entlang der Strecke, verschiedene Abgeordnete und Verbände teilnehmen können. Diese Gremien werden erstmals Ende Oktober/ Anfang November tagen.

Die regionalen Dialogforen haben sich folgende Ziele gesetzt:

- Regelmäßige Information durch DB-Vertreter über den Projektverlauf

- Übergabe von Anregungen und Hinweisen aus der Region an die DB

- Anlassbezogene Organisation regionaler/lokaler Projektkommunikation

In diesem Zusammenhang wurde der Projektbeirat um drei weitere Mitglieder erweitert. Ab sofort werden Walter Eichner, Landrat des Landkreises Landsberg am Lech, Dr. Stephan Winter, Bürgermeister der Stadt Mindelheim und Markus Ferber, als Abgeordneter des Europaparlamentes, das Projekt offen und kritisch begleiten.

Die Leitung der regionalen Dialogforen wird jeweils von einem Vertreter der DB AG und einem regionalen Vertreter des Projektbeirates übernommen. Als regionale Vertreter sind vorgesehen:

- Projektabschnitt 1 (Geltendorf – Buchloe): Landrat Eichner, Landkreis   Landsberg / Lech

- Projektabschnitt 2 (Buchloe – Stetten): Bürgermeister Dr. Winter, Stadt Mindelheim

- Projektabschnitt 3 (Stetten – Buxheim): Oberbürgermeister Dr. Holzinger, Stadt Memmingen

- Projektabschnitte 4 (Buxheim – Leutkirch) und 5 (Leutkirch – Wangen): Bürgermeister Krattenmacher, Marktgemeinde Kißlegg

- Projektabschnitt 6 (Hergatz – Lindau): Oberbürgermeister Dr. Ecker, Stadt Lindau

Das Projekt umfasst die Elektrifizierung der 155 Kilometer langen Strecke Geltendorf – Memmingen – Lindau-Reutin sowie den Ausbau für den bogenschnellen Betrieb{p}Technik, bei der die Wagenkästen eines Eisenbahnzuges beim Durchfahren von Gleisbögen zur Kurveninnenseite hin geneigt werden. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erzielt und die damit empfundenen Seitenbeschleunigung kompensiert werden. {/p}. Geplant ist die Einrichtung eines Zwei-Stunden-Takts im Fernverkehr. Durch den Einsatz von modernen, elektrischen Zügen mit Neigetechnik{p}Technik, bei der die Wagenkästen eines Eisenbahnzuges beim Durchfahren von Gleisbögen zur Kurveninnenseite hin geneigt werden. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten erzielt und die damit empfundenen Seitenbeschleunigung kompensiert werden. {/p} werden sich die Reisezeiten für die Bahnkunden auch zwischen München und Memmingen auf eine Stunde, zwischen Memmingen und Zürich auf zwei Stunden und fünfzehn Minuten sowie zwischen München und Zürich auf drei Stunden und fünfzehn Minuten verkürzen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Presseinformation

02.08.2013

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